Unsere Geschichte

Eigentlich wollten wir eine Schule gründen.

2019 entstand eine Idee, die unser Leben für viele Jahre prägen sollte: Warum gründen wir nicht selbst eine Schule?

Was mit einer einfachen Frage begann, entwickelte sich zu einer siebenjährigen Reise. Wir recherchierten unzählige Stunden, sprachen mit Experten und besuchten 2020 unser erstes Gründungsseminar beim Bundesverband der Freien Alternativschulen (BFAS). Je mehr wir lernten, desto klarer wurde unser Ziel.

Wir gründeten zunächst unseren ersten Verein. Später entstand der Verein Freie Naturkinder e. V., der bis heute besteht.

In den folgenden Jahren führten wir unzählige Gespräche – mit Bürgermeistern, politischen Vertretern, der Bezirksregierung, Schulgründern, Lehrkräften, Investoren und vor allem mit Familien. Wir besichtigten Gebäude, Grundstücke und mögliche Standorte, entwickelten Konzepte und suchten nach Wegen, unseren Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Sina Engels und Christian Schweitzer im Gespräch mit Hemers Bürgermeister Michael Joithe
Im Gespräch mit Bürgermeister Michael Joithe über Standort und Schulkonzept.
Vor dem Firmengebäude von Losberger De Boer in Bad Rappenau
Bei Losberger De Boer in Bad Rappenau – Planung eines modularen Schulgebäudes.

Unsere Idee fand immer mehr Zuspruch. Wir waren in der Zeitung, im Radio und durften unsere Vision vielen Menschen vorstellen. Schließlich ließen sich über 200 Familien unverbindlich auf unsere Interessentenliste setzen.

Zeitungsbericht der IKZ über die geplante Draußenschule
IKZ Iserlohn, Feb. 2023: „Großes Interesse an neuer Draußenschule" (Ausschnitt · © IKZ)
Interview mit Radio MK zur Freien Naturschule
Radio-MK-Interview mit Iris Rademacher über die Freie Naturschule.

Doch mit jedem Schritt wurde auch deutlich, wie anspruchsvoll eine Schulgründung in Deutschland ist. Die Genehmigungsverfahren waren komplex, die Auflagen umfangreich und immer wieder standen neue Hürden im Weg. Mehr als einmal waren wir kurz davor, aufzugeben.

Und genau dort entstand die wichtigste Erkenntnis unserer gesamten Reise.

Nicht nur wir suchten Orientierung.
Hunderte Familien suchten sie ebenfalls.

Sie suchten Antworten auf Fragen wie: Welche Bildungswege gibt es? Welche Schule passt zu unserem Kind? Welche Möglichkeiten haben wir überhaupt?

Uns wurde klar: Familien brauchen nicht unbedingt eine weitere Schule.
Sie brauchen einen Kompass.

So entstand MOWA Familien – eine unabhängige Orientierungsplattform, die Wissen bündelt, Möglichkeiten sichtbar macht und Familien dabei unterstützt, ihren eigenen Weg zu finden.

Denn wir glauben bis heute: Es gibt nicht den einen richtigen Bildungsweg. Aber es gibt den Weg, der zu einer Familie passt.

Unsere siebenjährige Reise war nicht umsonst. Sie hat MOWA Familien überhaupt erst möglich gemacht. Alles, was wir heute weitergeben, basiert auf eigener Erfahrung, intensiver Recherche und unzähligen Gesprächen mit Menschen, die Bildung jeden Tag gestalten – und auf der Grundlage aus fast 30 Jahren pädagogischer Erfahrung.

Rückblickend haben wir unser ursprüngliches Ziel vielleicht nie erreicht – und gleichzeitig etwas geschaffen, das heute noch mehr Familien helfen kann. MOWA Familien ist aus unserer eigenen Suche nach Orientierung entstanden. Und genau diese Orientierung möchten wir heute weitergeben – unabhängig, wertfrei und mit dem Vertrauen darauf, dass jede Familie ihren eigenen Weg finden darf.

Was MOWA bedeutet
M
Möglichkeiten
O
Orientierung
W
Wege
A
Aufblühen

Willkommen bei MOWA Familien.

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